Es geht mir so schlecht, dass es schon interessant ist, habe ich hingeschrieben beim Entwurf des BzB-Postings gestern. Sollte der Schlusssatz sein. Ich habe ihn nicht verwendet, weil es mir nach dem Schreiben nicht mehr ganz so schlecht ging.
Es nützte nichts, die Gründe zu benennen, um mich ihnen zu stellen. War auch nicht nötig. Sie wurden von sich aus vorstellig. Am Morgen das Elend dieses Blog. Die Erklärungen, die ich hier täglich abgebe, die Erzählung, über die ich schwadroniere und die, kaum hat sie angefangen, schon wieder endet. Die Gedanken, die Pläne. Nichts von dem, was ich hier begonnen habe, hat zu etwas geführt, das ich fortsetzen möchte. Das innere Biest einstellen? – Huhu! Und es stimmt doch auch: Nach mehr als 70 Postings immer noch keine Schreibweise gefunden für Das innere Biest. Tagebuch ist es nicht; das zieht mich runter, das will ich nicht von mir lesen, das macht alles noch viel schlimmer, das ist kein Beitrag dazu, dass es besser wird. Und die Idee der Erzählung – Bemühen Sie sich nicht! (*) –, die Erzählung kommt nicht in Gang. Also funktioniert sie nicht. Meine Zeit besser verwenden. DiB abschalten. Etwas Radikales tun. Rituelle Handlung. Opfer. Befreiung. Zu einfach. Kein Ausweg. Kurzes Posting: Verdruss. Das innere Biest einstellen? – Abends das Posting zurückgesetzt. Nachher lösche ich es. Es muss hier nicht jeden Tag etwas geben, war von Anfang an die Verabredung.
Neuer Ansatz. In diesem Text hat er schon mal nicht funktioniert. Schon wieder Tagebuch. Geduld. Und bloß keine Ankündigungen. Und keine Erklärungen.
(*) bleibt ein Thema
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