Donnerstag, 24. Februar 2011

Frau(en)

Diffus – da ist sie doch, die gesuchte Schreibweise für hier. – Und wie geht es weiter im Hauptblog? Ohne die Tess? – Kein Ziel. Keine Peilung. Nichts fortzusetzen. – Noch was zu klären? – Was aus der gestürzten Dame geworden ist aus Bürgerlich. – Aber das macht man nicht, auf die zugehen und sie ansprechen auf ihr Missgeschick. Das ist nicht meine Art. Über so etwas gehe ich hinweg. Und das ist mein Fehler. So komme ich nie über meine verhockten Vorstellungen hinaus. - Wenigstens mal vorbei gehen an dem Laden, gucken, ob sie da ist, wie sie aussieht (lädiert?), ihr zunicken, gucken, ob sie reagiert. Für den Blog. – Treffen mit Hans? Der Blog wollte es offenbar nicht haben. Mit Klischee war schon alles gesagt. Klischeehaftigkeit von mir. Hans kann da nichts dafür. Feiner Mensch. Vielleicht zu einfach. Vielleicht auch zu undurchschaubar. Vielleicht ein andermal. Wenn er stirbt. Hoffentlich nicht. – Aufhänger aus dem Gespräch mit ihm: das Projekt, von dem ich so überzeugt war, dass ich zwei Jahre lang weiter festgehalten habe an meinem Fernsehengagement, statt zu erkennen , dass es für mich da nichts mehr zu holen gab. Schicksenplot. Heute oder morgen mit der Veröffentlichung der Plotskizze in Das alte Biest beginnen; eingeleitet in BzB. Geplant gewesen für den Fall, wenn ich mal Grippe habe. Jetzt, weil ich eine Richtungskrise habe. – Zeit gewinnen. Die Krise wirken lassen. – Heute Früh Ansatz einer Idee. Ansatz. Dem Blog ist seine Hauptdarstellerin verloren gegangen. Beim Thema bleiben. Statt einer Frau, jetzt: Frau e n. – Vage Vorstellung war: Weg von mir mit BzB, zu den Leuten hingehen mit dem Blog. Eingrenzung: zu den Frauen hingehen. – Frauen auftreten lassen, mit Frauen reden, von Frauen erzählen. – Damit das nicht falsch verstanden wird: Nicht eine Frau suchen. Persönlich interessiert bin ich weiter nur an  e i n e r  Frau; ab jetzt im Stillen. - Die Begegnung mit, die Gesellschaft von Frauen suchen. – Und wie über die Zufälligkeit von Begegnungen hinaus kommen? Wie mich ins Spiel bringen? – Den nächsten Schritt nicht übereilen. – Eingrenzung des Leute-Themas ist schon genug Ergebnis für einen Krisentag. – In der Einleitung der Schicksenplot-Veröffentlichung auf das Thema zugehen. Dass für mich Frauen immer der interessantere Teil der Menschheit waren. Wie Männer sind, weiß ich von mir selbst.
Doch noch was zum Vorgehen: Gespräch, Fragen stellen – Interview kann sein, soll es geben, ist aber auch ein zu einfacher Ansatz. – Anderer Ansatz: situativ. Szenisches Interview gab es neulich mal als Begriff. – Als Richtung: Interview (mit den Fragen) weglassen und gleich eine Szene kreieren. Eine Szene machen. Jemandem eine Szene machen. So rangehen - an die Frauen (und auch an die Männer, die  natürlich auch weiterhin vorkommen). Szene dabei nicht als Hintergrund oder Szenerie, sondern als Handlung. - Konzeptioneller Tag.

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