Mittwoch, 1. Juni 2011

Gespenst

Heilloser Zustand anhaltend. Und wie! Künstliche Aufregung oder Drama? - Der unschöne Text über Peter. Musste sein. Echte Aufregung. Das eine Mal zu viel. So war es. – Erste Reaktion auf die Unzufriedenheit? Richtigmachen des Falschen? – Was kommt als nächstes? – Die andere Seite. Künstliche Aufregung oder Drama? – Die Fakten: Aufregung ist meine Aufregung über die Kontrolle, die ausgeübt werden kann von der anderen Seite auf den Blog – nicht überhaupt, daran besteht kein Interesse bei der anderen Seite, Kontrolle nur über das, was ich über die andere Seite schreibe. Kontrolle, die ausgeübt werden kann. Mehr als einen Versuch, das zu tun hat es nicht gegeben. Versuch zu verhindern, dass ich die Fußnote in Homestory 3 veröffentliche. Und es hat Warnungen in diesem Zusammenhang gegeben und eine Drohung: es wurde mir von der anderen Seite gezeigt, dass sie Zugang zum Dashboard meiner Blogs hat und damit in die Blogs eingreifen kann und es hat Signale gegeben, Einschüchterungen: Hör auf! Sonst wirst du es bereuen. – Daneben hat es noch eine Mitteilung gegeben, die eine andere Sprache spricht. In einer mir vertrauten Mitteilungsart. Die Mitteilungsart von ihr. – Um sie zu beschreiben, muss ich ins Detail der Abläufe gehen, muss ich so ausführlich werden, dass sich die Frage stellt, was soll das für eine Art Text sein, in dem ich das beschreibe. Dokumentation oder Aktion? Halte ich das nur fest, damit es hier steht fürs Protokoll? Oder ist der Text eine Aktion, mit der ich ein Ziel verfolge? Die andere Seite zum Rückzug zu bewegen oder mit dem Nachbarn den Dialog fortzusetzen über die Frau in seiner Wohnung, die nicht seine Frau ist und die da lebt, aber er weiß nichts davon, nur ich habe sie gesehen und Kontakt mit ihr gehabt, wenn auch nur auf eine verhuschte Art, wie es eben so geht mit Gespenstern, wie sie eines zu sein scheint, denn eine andere Erklärung gibt es nicht dafür, dass sie da lebt und er weiß nichts davon. Ist das nicht eine versöhnliche Vorstellung? – Eine andere Vorstellung, die sich gebildet hat, das ist die Vorstellung vom guten Hacker und vom bösen Hacker. Sie ist der gute Hacker. Er ist der böse Hacker, der jederzeit destruktiv werden kann. Das ist eine Fortsetzung des Gebarens des Präsenzzeigens, Drohgebärden, mit dem er mich in der Vergangenheit vertreiben wollte, als seinen Rivalen. So gesehen hat er inzwischen aufgerüstet, indem er sich ihrer Einhacktechnik bemächtigt oder sich selbst die dazu nötige Software beschafft hat. Er, der böse, weil potentiell destruktive Hacker. Sie, der gute Hacker, weil sie immer der gute Hacker war, der willkommene Hacker, immer noch, auch wenn es inzwischen keine Aussicht mehr gibt, dass es jemals mehr geben wird an Gemeinsamkeit zwischen uns als ihr Eingehacktsein bei mir. Dafür hat sie inzwischen auch eine Beründung gegeben. Doch – siehe oben - dazu muss ich auf Details des Eingehacktseins eingehen, um das so verständlich machen zu können wie es mir verständlich ist, und dazu wiederum muss ich mich entscheiden, wie ich darüber schreiben will. Vorläufig nicht an ihn, denke ich inzwischen. Denn so reizvoll die Vorstellung ist, dass wir es bei ihr mit einem Gespenst zu tun haben, das mir erscheint, ihm hingegen nicht, diese Vorstellung ist zu kompliziert, alleine schon deshalb, weil sie ein zweites übersinnliches Phänomen generiert: dass er mich durch Warnungen und Einschüchterung vertreiben will, wo es doch in seinem Welt nichts und niemanden gibt, von dem er mich fernhalten müsste. – Fortsetzung folgt.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen