Zum ersten Mal geschummelt in Biest zu Biest. Den Text von gestern erst heute Morgen gepostet - mit dem Datum von gestern und der Uhrzeit (23.00 Uhr), als ich auf dem Tiefpunkt der Schlappheit das Überarbeiten des Textes abgebrochen habe. Zusätzlich entnervt von einem Übergriff der anderen Seite (Abmelden meines Google-Accounts, der auch mein Blog-Account ist), mit dem sie/er mir zeigen wollte, dass sie/er da ist oder was? – Titel und Insiderwitz im Post Feigling sind Sticheleien über die andere Seite und über das abrupte Schließen des weißen Vorhangs im Gespensterzimmer (aka Contessa-Zimmer) am Freitagnachmittag. Von mir wahrgenommen und bestimmt auch so gemeint gewesen als Geste der Empörung – entweder über den Textentwurf Sexobjekt, den ich gerade geschrieben hatte, oder das Posting vom Nachmittag mit dem Titel Detektive: Ich bin Emil. Die KOBs sind die Detektive, die mir helfen sollen dabei, wichtige offene Fragen zu beantworten und die Invasion meiner Rechner zu beenden. Nicht, weil ich jetzt tückisch werde in meinem Enttäuschtsein (ich bin nicht enttäuscht, ich bin ernüchtert), sondern weil ich an der Gutartigkeit der Absichten zweifle, zumindest beim Freund der Frau, die es nach seinen Aussagen nicht gibt. Außerdem was soll´s? Sie hacken sich in meine Rechner ein und dann werden sie zimperlich, wenn ich bei ihnen vor der Tür stehe, verstecken sich oder lügen mir die Hucke voll. Wenn das der anderen Seite nicht passt, wie ich die Geschichte nun ohne ihre Mitwirkung zu einem Ende bringen will und dabei vielleicht mehr Wirbel mache, als ich will, dann soll sie sich was anderes einfallen lassen, als Vorhänge hin und her zu bewegen, und endlich den Mund aufmachen. Sie hat meine Telefonnummer und weiß, wo ich wohne.
Feedback von Hermann. Gefällt mir, ist ja auch Werbung für mich, schreibt er mir zum Posting Ausstellung. Nur: der Ausdruck fleißig sei doof. Das soll ich bitte korrigieren. Außerdem sind die Pastellfarben nicht von Castell, sondern von Schmincke. Der Herstellername wird umgehend von mir korrigiert. Aber das mit dem Fleiß ist nun mal mein Eindruck, das ist meine Ausdrucksweise - fleißig im Gegensatz zu faul und einem anderen Maler, an den ich bei faul denke. Über den Eindruck können wir reden, über die Formulierung auch, aber korrigieren werde ich sie nicht. Richtig: Es ist Werbung. So ist es von mir gedacht und gemacht. Aber es ist keine bei mir in Auftrag gegebene Werbung (die würde kosten). Ich schreibe im eigenen Auftrag und deshalb so wie ich will. Wenn es um eines seiner Bilder ginge, die ich ausgewählt habe für das Posting, wenn er gesagt hätte, das lieber nicht, nimm ein anderes Bild, das hätte ich gemacht. Seine Arbeit. Meine Arbeit.
Feedback von Frau Stamm. Das hole ich mir ab gestern Nachmittag in ihrer Galerie. Haben Sie meinen Text gerne gelesen? frage ich. Sie antwortet, dass es für sie die erste Begegnung gewesen sei mit diesem Medium (gemeint Blogs) und dann zeigt sie mir einen Ausdruck meines Postings und sagt, dass sie den Text Besuchern ihrer Galerie in die Hand gibt, wenn sie Fragen zu dem Foto mit dem Frosch stellen. – Ende der Woche wird sie mir einige KünstlerInnen empfehlen, die in ihrer Galerie ausgestellt haben und die interessante Gesprächspartner für mich sein können. Ich will sie nicht länger aufhalten, da eine eben hereingekommene Besucherin ihre Aufmerksamkeit erfordert, und verlasse die Galerie mit dem Gefühl, dass das der Beginn einer wunderbaren Zusammenarbeit ist.
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