Close encounter of the third kind. Unheimliche Begegnung der dritten Art mit dem Nachbarn und eine überraschende Entdeckung. Identisches Verhalten von ihm und seiner Freundin bei der unheimlichen Begegnung. Aliens? – Text für die Facebook-Seite von BzB zu Verschlossen. Werde ich nachher in der Bibliothek posten, um mein neues Passwort zu schützen und zu überprüfen, ob auch dann noch die Publish-Einstellung der Seite immer wieder zurückgesetzt wird. – Das Nachbarschaftsthema lässt mich nicht los. Nicht, weil ich so besessen davon bin; ich bin nicht mehr besessen davon. Sondern weil immer, wenn ich mich gerade mal wieder zurückziehen will, etwas Neues passiert, das meine Aufmerksamkeit auf sich zieht – und einen Schwall neuer Erwägungen auslöst, die festgehalten sein wollen und mich ablenken von anderen Vorhaben. Deshalb werden die neuen Erwägungen von gestern nicht festgehalten. Ich werde mich auf das beschränken, was geschieht. Und die Erwägungen, die bespreche ich bei nächster Gelegenheit mit dem Nachbarn. Wenn es mir gelingt, ihn zu erreichen telefonisch oder mit einer Mail. oder indem ich einfach mal wieder vor seiner Tür stehe.
Werde ich abgelenkt oder lenke ich mich selbst ab? – Mein Privatleben und das mythologische Schreiben (Gespenst, Aliens). Mein Unterwegssein mit dem Blog im öffentlichen Leben. Aufpassen, dass mein Privatleben nicht überhand nimmt und mich abhält von den wirklichen Menschen.
Nicht erwähnt: Als wir uns gestern über den Weg gelaufen sind, trug der Nachbar Earphones. Mit weißem Kabel. iPod-Kabel. Würde mich mal interessieren, was er für Musik hört.
In der Bibliothek: Ich noch nicht versiert im Umgang mit dem Internet-PC. Für 40 Cent 48 Minuten Online-Zeit gekauft. Zugangscode auf dem aus dem Automaten gezogenen Ticket. Jetzt weiß ich nicht, wo ich den Code eingeben soll, um loslegen zu können. Mann mir schräg gegenüber. Entschuldigen Sie bitte! Mann reagiert nicht. Kann ich Sie bitte kurz was fragen? Mann reagiert immer noch nicht. Jetzt ist eigentlich schon klar, dass er nicht reagieren will. Denn Earphones trägt er nicht. Er ist zu jung (Ende 30, Anfang 40), um schwerhörig zu sein. Taub könnte er sein, aber den Eindruck macht er nicht. Ich will es jetzt wissen: Hallo! Keine Reaktion. Haaalloooo!! Keine Reaktion. Wollen Sie nicht mit mir reden? – Richtig! sagt er. Ohne mich anzusehen. Und ich sage: Starker Auftritt. Und damit gebe ich mich gelassener als ich es bin, Nicht wütend. Nicht mal verärgert. Nur fassungslos. Ich finde den Zugang zum Internet mit Hilfe der zuständigen Bibliotheksfachkraft, mache meine Sachen und gucke dabei immer mal wieder zu dem mir schräg gegenüber sitzenden Mann. Jedes Mal kurz davor, etwas zu sagen. Es gelingt mir, diesen Impuls zu unterdrücken, bis ich die Bibliothek verlasse. Obwohl ich schon weiß, dass es an diesem Tag nichts werden wird mit dem Thema Apfelgalerie, weil ich über den Nachbarn schreiben werde, gehe ich in die Goltzstraße, um mit der Besitzerin des Ladens zu sprechen - und um mein Karma zu testen, wie wir Hippies sagen. Ergebnis: Sie ist nicht abweisend. Sie geht auf mich ein. Sie beantwortet alle meine Fragen. Ich komme ihr nicht komisch vor. – Lerne (Ratschlag für die andere Seite): Wenn man es mir richtig geben will, so dass es nicht aufhört, mich zu wurmen, dann muss man mich nicht verunsichern oder einschüchtern mit Hacker-Aktionen oder mit archaischen Imponiergebärden (funktioniert alles nicht), wenn man mich tief im Innern treffen will, dann muss man mir die Aufmerksamkeit verweigern. Mich nicht beachten. So einfach geht das.
Werde ich abgelenkt oder lenke ich mich selbst ab? – Mein Privatleben und das mythologische Schreiben (Gespenst, Aliens). Mein Unterwegssein mit dem Blog im öffentlichen Leben. Aufpassen, dass mein Privatleben nicht überhand nimmt und mich abhält von den wirklichen Menschen.
Nicht erwähnt: Als wir uns gestern über den Weg gelaufen sind, trug der Nachbar Earphones. Mit weißem Kabel. iPod-Kabel. Würde mich mal interessieren, was er für Musik hört.
In der Bibliothek: Ich noch nicht versiert im Umgang mit dem Internet-PC. Für 40 Cent 48 Minuten Online-Zeit gekauft. Zugangscode auf dem aus dem Automaten gezogenen Ticket. Jetzt weiß ich nicht, wo ich den Code eingeben soll, um loslegen zu können. Mann mir schräg gegenüber. Entschuldigen Sie bitte! Mann reagiert nicht. Kann ich Sie bitte kurz was fragen? Mann reagiert immer noch nicht. Jetzt ist eigentlich schon klar, dass er nicht reagieren will. Denn Earphones trägt er nicht. Er ist zu jung (Ende 30, Anfang 40), um schwerhörig zu sein. Taub könnte er sein, aber den Eindruck macht er nicht. Ich will es jetzt wissen: Hallo! Keine Reaktion. Haaalloooo!! Keine Reaktion. Wollen Sie nicht mit mir reden? – Richtig! sagt er. Ohne mich anzusehen. Und ich sage: Starker Auftritt. Und damit gebe ich mich gelassener als ich es bin, Nicht wütend. Nicht mal verärgert. Nur fassungslos. Ich finde den Zugang zum Internet mit Hilfe der zuständigen Bibliotheksfachkraft, mache meine Sachen und gucke dabei immer mal wieder zu dem mir schräg gegenüber sitzenden Mann. Jedes Mal kurz davor, etwas zu sagen. Es gelingt mir, diesen Impuls zu unterdrücken, bis ich die Bibliothek verlasse. Obwohl ich schon weiß, dass es an diesem Tag nichts werden wird mit dem Thema Apfelgalerie, weil ich über den Nachbarn schreiben werde, gehe ich in die Goltzstraße, um mit der Besitzerin des Ladens zu sprechen - und um mein Karma zu testen, wie wir Hippies sagen. Ergebnis: Sie ist nicht abweisend. Sie geht auf mich ein. Sie beantwortet alle meine Fragen. Ich komme ihr nicht komisch vor. – Lerne (Ratschlag für die andere Seite): Wenn man es mir richtig geben will, so dass es nicht aufhört, mich zu wurmen, dann muss man mich nicht verunsichern oder einschüchtern mit Hacker-Aktionen oder mit archaischen Imponiergebärden (funktioniert alles nicht), wenn man mich tief im Innern treffen will, dann muss man mir die Aufmerksamkeit verweigern. Mich nicht beachten. So einfach geht das.
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