Dann geht das eben nicht, ein Konto zu eröffnen auf den Titel des Blogs, denn ein Konto kann nur eröffnet werden auf den Namen einer natürlichen oder juristischen Person, und wenn auf eine Firma (das Biest als Quasi-Firma), dann muss diese Firma im Handelsregister eingetragen sein. Alternative ist PayPal, die Währung des Internet, aber das erfordert auch wieder langes Nachfragen und organisatorischen Aufwand, mich diesem Währungsverbund anzuschließen, plus: ich sehe das nicht bei meinen Lesern, dass die mit PayPal umgehen. Wenn die mir Geld überweisen wollen, ist es am besten, sie schreiben eine Mail an die BiestzuBiest-Mailadresse, die am rechten Blogrand steht. Betreff: Konto. Mehr Text ist nicht nötig und dann maile ich ihnen zurück die Kontonummer und BLZ des Kontos, das geführt wird unter meinem Namen. Was müssen sie noch wissen? – Erstens: Alle können mitmachen. Zweitens: Das können sie auch mit kleineren Beträgen als mit 50 Euro im Monat. Bleibt die Frage, warum sie mitmachen sollen. Ist das nicht klar? Und wenn es jemandem nicht klar ist, wird der eine Überweisung ausfüllen, wenn ich ihm meine Bedürftigkeit ausmale und laut um Hilfe rufe? Der Perlentaucher hat das im Frühjahr so gemacht in seiner Geldnot, mit großem Erfolg. Doch es geht nicht um Bedürftigkeit, Not und Hilfe. Es gibt die Bedürftigkeit. es gibt die Not, aber warum sollte mir jemand helfen? Wenn es nur um Bedürftigkeit ginge, dann würde ich mich mit Schutzgelderpressung beschäftigen (*). – Worum geht es? – Um Schenken und darum, dass niemand etwas zu verschenken hat. Auch ich nicht. Ich verschenke den Blog in der Erwartung, dass mir dafür etwas geschenkt wird. Schenken, um beschenkt zu werden. Das kennt jeder aus seinem Leben. Als Geschäftsmodell für Schreiben und Lesen ist es neu. – Ob das funktioniert? – Im Leben funktioniert es. – Fortsetzung folgt.
(*) Wie komme ich auf Schutzgelderpressung? – Es ist eine Option für den Plan B. Wenn das nicht klappt mit dem Sponsoring für den Blog, dann könnte ich von ausgesuchten Personen Geld dafür verlangen, dass ich nicht über sie schreibe. Vorher müsste ich dann allerdings mit einem schreiberischen Massaker an einer oder mehreren Personen genügend Angst und Schrecken verbreiten. Was mir bestimmt nicht schwer fallen wird, wenn ich mit der menschenfreundlichen Variante des Crowdfunding eine Enttäuschung erleben sollte. Das nur mal so als Idee.
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