Mittwoch, 6. Juli 2011

Phrase

Hoffnung, dass es aufhört mit den Hacker-Übergriffen erfüllt sich nicht. Meine Friedensgesänge bleiben ungehört. Ich habe es geahnt, in dem Moment, als ich vorhin die Facebook-Seite aufgerufen habe. So war es dann auch: Page Visibility deaktiviert. Vorläufig kein Kommentar. Am besten wär´s, es bliebe dabei. Das ist keine Drohung. Das ist meine Meinung zu dem Plot. Immer nur ich im Dialog mit einem Gegenüber, der sich nicht äußert, nur zeigt, dass er da ist. Was soll das?

Hoffnung, dass mein Text Kontaktbereich gut aufgenommen wird von Herrn K. und seinen Kollegen, mit denen ich das Thema fortsetzen möchte: Blick auf meine Umgebung mit den Augen der Polizei und: das Revier, als einen markanten Ort in meiner Umgebung möchte ich noch besser kennenlernen. Wer sitzt da alles und wer macht was?

Gestern hatte ich eine Verabredung mit der Malerin und Grafikerin Judith Brunner in ihren Räumen in der Crellestraße. Das wurde mir  klar, als ich am frühen Abend in meinem Notizbuch nachgesehen habe, ob ich die Verabredung mit ihr am nächsten Tag, also heute, um 11 oder um 12 Uhr habe. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, der Termin sei am 6. 07. Nun sah ich: 5.07. – ich hatte Judith Brunner versetzt. Das ist das erste Mal in meinem Leben, dass mir so etwas passiert ist. Der Satz funktioniert gut, so lange ich mit ihm alleine bin. Als ich ihn gegenüber Judith Brunner ausspreche, die ich anrufe, um mich zu entschuldigen, klingt der Satz wie eine Phrase. Hohle Phrase, wollte ich eben zuerst schreiben. Als wäre eine Phrase nicht  immer schon hohl.

Nachdem ich ihr mein Missgeschick geschildert hatte, sagte Judith Brunner: Der Welt ist nichts fremd. - Schöne Phrase. 

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